Deutsche vertrauen biometrischen Authentifizierungsverfahren

Alternative zu PIN-Codes und Passwörtern?

Konsumenten schenken Organisationen, die biometrische Authentifizierungsverfahren einsetzen, ein größeres Vertrauen. Auch in Deutschland sieht eine Mehrheit darin eine sichere Alternative zu PIN-Codes und Passwörtern.

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Biometrie gewinnt im Zuge der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Insbesondere im Hinblick auf eine zugleich bequeme und sichere Identifikation und Authentifizierung nutzen immer mehr Banken biometrische Verfahren.

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Unisys hat über 3.500 Verbraucher in sieben europäischen Ländern zu ihrer Einstellung hinsichtlich biometrischer Authentifizierungsverfahren und ihrem Vertrauen im Hinblick auf die Speicherung persönlicher, biometrischer Daten befragt.

Europäische Verbraucher vertrauen Biometrie

Fast 70 Prozent der Europäer äußerten demnach Vertrauen gegenüber solchen Unternehmen, die biometrische Verfahren zur Authentifizierung einsetzen. In Deutschland sind immerhin 58 Prozent.

Obwohl Verbraucher aktuell vor allem Passwörter und Pin-Codes zum Sichern Ihrer digitalen Aktivitäten und Geräte nutzen, glauben 63 Prozent der Befragten, dass eine biometrische Authentifizierung sicherer wäre.

Im europäischen Vergleich zeigen die Deutschen zwar die größte Skepsis und Zurückhaltung, doch hält dennoch eine Mehrheit von 56 Prozent der Befragten Biometrie für sicherer. Fast 60 Prozent der befragten Deutschen halten den Fingerabdruck für die sicherste Variante, gefolgt vom Iris-Scan (41 Prozent) und einem DNA-Abgleich (27 Prozent).

Weniger Vertrauen wird Verfahren wie Gesichts- oder Stimmerkennung, Venen-Scanning oder Verhaltensmustern entgegengebracht.

Großes Vertrauen in die Finanzindustrie beim Thema Datenschutz

Wenn es um die sichere Speicherung und Verwaltung der persönlichen, biometrischen Daten geht, wird Banken im Vergleich zu Regierungsinstitutionen und Social-Media-Unternehmen das größte Vertrauen entgegengebracht – fast jeder Zweite Studienteilnehmer in Deutschland (48 Prozent) geht davon aus, dass die Finanzbranche verantwortungsbewusst mit den biometrischen Daten ihrer Kunden umgeht. Bei Behörden denkt dies nur jeder Dritte – das ist der mit Abstand niedrigste Wert unter allen teilnehmenden Ländern.

Social-Media-Unternehmen wird das geringste Vertrauen entgegengebracht, wenn es darum geht, biometrische Daten sicher zu verwalten. Nur zwölf Prozent der befragten Europäer (Deutschland: 13 Prozent) gehen davon aus, dass diese Firmen ihre Daten entsprechend sensibel behandeln. Auch der Einzelhandel schneidet hier länderübergreifend schlecht ab. Nur 14 Prozent der Teilnehmer (Deutschland: 19 Prozent) glauben hier an eine sichere Speicherung der persönlichen Daten.

Biometrie als sinnvolle Ergänzung

Das Angebot biometrischer Authentifizierungsverfahren erscheint nicht nur deswegen sinnvoll, weil Unternehmen damit bei Verbrauchern ein größeres Vertrauen erwecken können. Aus Unternehmenssicht macht es durchaus Sinn, verschiedene alternative Sicherheitsverfahren anzubieten. Sie können sich dadurch nicht nur wirksam gegen die Vielzahl an Cyberbedrohungen absichern, sondern gleichzeitig die strengen EU Datenschutz-Richtlinien einhalten, die im Mai 2018 in Kraft treten.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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