Pokémon: Nur ein Spiel oder viel mehr?

Was bedeutet der Hype für Unternehmen?

Pokemon Go und Unternehmen

Was bedeutet der Hype um Pokemon Go für das Marketing von Unternehmen?
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Der Siegeszug der kleinen Zeichentrick Monster auf den Smartphones der Welt hat uns alle überrascht. Das Spiel hat es geschafft eine enorm hohe öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nutzerzahlen und Beschäftigungsdauer mit der App zogen an großen Social Media Kanälen vorbei. Wie konnte es passieren und was bedeutet es für Unternehmen?

Wer wie ich in den 1990ern aufgewachsen ist, der hatte in irgendeiner Form Kontakt mit diesem japanischen Exportschlager: . Ob es nun Gameboy oder später Sammelkarten, TV Serie, Kinofilm oder andere Merchandising Artikel waren, man kannte die kleinen Wesen mit den übergroßen Augen. Ob man sie jetzt nun mochte oder nicht, sie sind Teil der „elektronischen Medienkultur“ der Jahrtausendgrenze geworden. Aber wie es mit den meisten Computerspielen passiert, geriet das Spiel sowie seine diversen Deklinationen über andere Medien im Laufe der Zeit aus der Mode.

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Im Juli 2017 – mehr als zwanzig Jahre nach dem ersten Start – sind die . Das Spiel ist heute natürlich auf dem Smartphone erhältlich. Und auf einmal wird es (wieder) ein . Die , die , die und in der Folge erreicht der neue Höchstwerte.

Was sind die Erfolgsfaktoren von Pokémon Go?

Neben den klassischen Motiven: tritt noch in den Vordergrund. Die echte Welt wird durch die Verortung der Spielfeatures in der Nachbarschaft, dem Weg zur Arbeit oder an anderen Plätzen des „Jetzt und Hier“ Teil des Spiels. Neben der klassischen fast kindlichen Gameboy Anmutung wird durch detailliertes Kartenmaterial inkl. einer Beschreibung von  erreicht. Durch die Verbindung mit dem GPS der Smartphones werden die Spieler und ihre Umgebung – – Teil des Spiels. Und es scheint ihnen zu gefallen.

Dass diese Funktion meist bzgl. ihrer negativen Ausprägungen diskutiert wird, macht den Erfolg an sich ja nicht ungeschehen. Es ist richtig, dass Menschen gegen Laternen laufen, in Brunnen fallen oder , wenn sie von der Monsterjagd abgelenkt sind. Sogar . Wenn sogar die für den Umgang mit dem Spiel herausbringen muss, dann ist es wohl wirklich „in der Breite“ der Gesellschaft angekommen. .

Dass beim Sammeln bzw.Einfangen der Blick quasi durch das Display geht, wurde schon als Augmented Reality Feature hochgelobt.. Auch wird zwar das Spielerlebnis abgerundeter, doch eine .

Zwar ist das  in Verbindung mit Pokémon Go wieder in der Diskussion und dieser ist alles andere als optimal umgesetzt worden, doch dieses hat mit dem Erfolg des Spiels nicht all zu viel zu tun.

Was können Unternehmen vom Pokémon Erfolg lernen?

Die Verbindung mit echten Orten verleihen dem virtuellen Spiel eine interessante Eigenschaft, die nicht nur von Unternehmen mit stationären Vertriebsstellen genutzt werden kann. . Zuerst ist zu prüfen, ob eine direkt möglich ist. Gibt es Funktionen, die genutzt werden können.

Unternehmen sind heute aufgefordert gewohnte Marketingpfade zu verlassen. . Erste Ansätze, insbesondere die zu übernehmen, deuten in eine spannende Richtung. Aber reicht das? Viele Verantwortliche reagieren nicht oder. So lassen sich die Herausforderungen der neuen Medien sicherlich nicht bestehen. Wenn das Spiel sogar die größten Hausmäuse – mit , dann bekommen Marken vielleicht ihre Kunden auch wieder zu den eigenen stationären Vertriebseinheiten. An diesen realen Orten mit ihrem virtuellen Schatten bieten sich nun die Möglichkeiten via Botschaft, Produkt oder Meinungsmacher mit den Kunden zu interagieren. Also warum warten?

Natürlich wird auch der , aber einen Fußabdruck im Rahmen der Digitalisierung werden die kleinen Monster sicher zurücklassen. Und hierauf sollten sich die Verantwortlichen in den Unternehmen einstellen.


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Über den Autor

Nils Papendorf

Nils Papendorf befasst sich seit rund 16 Jahren mit den verschiedenen Facetten der Online-Medien. Als Sparkassenkaufmann und über sein Studium der Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Bankbetriebslehre zog es ihm aus Göttingen nach Hamburg zu Deutschlands größter Sparkasse. Dort war er über acht Jahre verantwortlich für Website, Online-Marketing und Social Media. Beruflich wie privat ist er eng den sozialen Medien verbunden und bietet seit einigen Jahren auch Beratung oder Vorträge für Unternehmen und Organisationen an, die sich diesem Feld öffnen wollen.

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