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So schützen Sie sich vor Cybercrime-Attacken

Die meisten Deutschen bewegen sich wie selbstverständlich im Internet. Shopping, Banking, Surfen im Netz gehören zum Alltag. Doch laut der Polizeiorganisation Europol wird Online-Kriminalität immer aggressiver und bedrohlicher. Darauf hat vor kurzem der hingewiesen und gab gleichzeitig Tipps, wie sich Online-Käufer und Bankkunden vor Cybercrime-Angriffen schützen können.

Schutz von Bankkunden vor Cybercrime-Attacken

Vor Cybercrime-Attacken aus dem Internet sollten sich Bankkunden schützen
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Verbraucher sollten sich vor Cybercrime-Angriffen schützen

Beim Internet Shopping sollten Kunden vor einem Kauf genau prüfen, ob der Händler auch seriös ist. Hinweise können Gütesiegel oder viele gute Bewertungen sein.

Vorsicht ist vor allem bei Anbietern geboten, die Sie noch nicht kennen. Eine Überprüfung der AGBs, der Informationen zur Datensicherheit sowie der Angaben zum Widerrufs- und Rückgaberecht sind zwar aufwändig aber empfehlenswert.

Auch gibt es Internetforen in denen man sich nach einem Händler erkundigen kann. Oft hilft schon die Eingabe des Händlernamens, mit dem Hinweis „Erfahrungen“ bei der Google-Suche.

Beim Bezahlvorgang sollten Kunden darauf achten, dass dieser verschlüsselt vorgenommen wird. Zu erkennen ist dies daran, dass in der Browserleiste „https://“ statt „http://“ steht und ein Schlosssymbol zu sehen ist. Außerdem ist die Internetadresse (URL) grün unterlegt.

Überprüfen Sie regelmäßig und in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen. Reklamieren Sie nicht von Ihnen veranlasste Abbuchungen umgehend bei Ihrer Bank.

Online Banking ist grundsätzlich sicher

Zu Recht erwarten Bankkunden heutzutage, dass sie ihre Bankgeschäfte sicher und schnell via Internet erledigen können. 54% der Deutschen betreiben Online-Banking und die große Mehrheit (85%) hält es für sicher oder sehr sicher. Online-Banking ist heutzutage auch sehr sicher, allerdings gilt es auch hier aufzupassen.

Schwachstellen auf dem heimischen PC können zum Einfalltor für Kriminelle werden. Ein Virenscanner und eine Firewall sollten daher zur Standardausrüstung gehören und auf dem Rechner installiert sein. Ihre Haustür lassen Sie schließlich auch nicht offen stehen.

Betrüger nutzen Sicherheitslücken skrupellos aus. Virenscanner und Firewall sollten, wie auch die sonstige installierte Software immer auf dem neuesten Stand sein. Updates sollten immer sofort installiert werden.

Das gilt auch für Smartphones. Auch dort gibt es entsprechende Programme, die Apps auf ihre Sicherheit überprüfen.

Aufpassen sollte man auch bei E-Mails. Mitunter haben diese den Anschein, von einer Bank oder Sparkasse zu kommen und enthalten einen Link, mit dem Schadsoftware auf Ihren PC oder Ihr Smartphone gelangen kann.

Daher sollte man niemals auf Links in E-Mails oder SMS klicken, die Ihnen vermeintlich von Ihrer Bank geschickt wurden. Banken versenden solche Mails nicht. Und werden auch nie um Nennung Ihrer persönlichen Daten wie PIN oder Passwörter bitten. Ihre Bank wird auch nicht von Ihnen verlangen, Ihr Konto zu aktivieren, zu „entsperren“ oder es zu „aktualisieren“. Seien Sie also grundsätzlich misstrauisch, wenn Sie solche oder ähnliche Nachrichten erhalten und löschen sie diese umgehend.

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Über den Autor

Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Er ist Herausgeber von Der-Bank-Blog.de und hält Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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