Wealth Management im Einfluss von Kryptowährungen und BigTechs – Infografik

Aktuelle Trends im Markt für Vermögende Privatkunden

Anzahl und Vermögen der High Net Wort Individuals sind 2018 weltweit gestiegen. Dabei ist die Zufriedenheit der Kunden ausbaufähig. Kryptowährungen sowie BigTechs geraten vermehrt in den Fokus von Kunden und Unternehmen.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Private Banking und Wealth Management

Das Geschäft mit den Reichen und Superreichen, das Private Banking oder Wealth Management galt lange Zeit nicht nur als die Königsdisziplin des Bankgeschäftes sondern auch als sicherer Ertragsbringer. Inzwischen hat die Digitalisierung auch diesen Bereich erfasst und stellt die Banken vor neue Herausforderungen. Wie diesen begegnet werden kann und welches die aktuellen Trends und Entwicklungen sind, können Sie in den im Bank Blog vorgestellten Studien nachlesen.

Die Unternehmensberatung Capgemini hat vor kurzem eine neue Studie zu den aktuellen Trends und Entwicklungen im Markt für Wealth Management und Private Banking vorgestellt. Untersucht wurde das Verhalten vermögender Privatanleger (High Net Wort Individuals, HNWI) mit einem anlagefähigen Vermögen von über einer Million US-Dollar in 19 großen Wealth-Management-Märkten in Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazfik und Europa.

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Wachsende Zahl von Vermögenden und Vermögen

Sowohl die Anzahl der HNWI als auch deren Vermögen ist im letzten Jahr deutlich gewachsen. Dabei liegen die Regionen Asien-Pazifik und Nordamerika vorne und sind für drei Viertel der neuen Millionäre (1,2 Millionen) und 68,8 Prozent des Vermögensanstiegs verantwortlich (4,6 Billionen US-Dollar). In Europa wuchs das Vermögen der HNWI 2017 um 7,3 Prozent. Das weltweite Gesamtvermögen der HNWI beträgt damit über 70 Billionen US-Dollar.

Deutschland gehört damit zu den größten Wealth Management Märkten und repräsentiert, zusammen mit den USA, Japan und China, 61,2 Prozent der weltweiten HNWI Population und 62 Prozent aller neuen HNWI.

Die Zahl der vermögenden Privatanleger nahm in Deutschland um 6,6 Prozent von 1,28 Mio. auf 1,36 Mio. mit einem Vermögen von 5,2 Mrd. US-Dollar zu.

Vermögensverwalter mit guten Ergebnissen

Laut der Studie betreuen Vermögensverwalter 32,1 Prozent des Vermögens von HNWI. Die anderen Vermögensbestandteile werden als Bargeld, auf Bankkonten, in Firmen und Rendite-Immobilien gehalten oder eigenverwaltet.

Die Anlageergebnisse des von Vermögensverwaltern gemanagten Vermögens der HNWI stiegen um 27,4 Prozent. Aktien bilden dabei mit 30,9 Prozent des Vermögens der HNWI die größte Anlageklasse, gefolgt von Bargeld und bargeldähnlichen Anlagen (27,2 Prozent). Immobilien stehen für 16,8 Prozent des Vermögens.

Zufriedenheit der Kunden ist ausbaufähig

Obwohl Vertrauen und Zuversicht in den Vermögensmanager wie auch das Vermögensverwaltungsunternehmen insgesamt hoch sind, beurteilen lediglich 55,5 Prozent der befragten HNWI die Beziehung auf persönlicher Ebene zu ihrem Vermögensverwalter als sehr gut. Eine direkte Korrelation zwischen Rendite und Zufriedenheit ist nicht erkennbar.

Deutschland ist hier eine Besonderheit, ist doch die Zufriedenheit der Kunden gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 Prozent angestiegen. Das ist der höchste Zuwachs weltweit.

Mehr Aufmerksamkeit für Kryptowährungen

Derzeit haben Kryptowährungen keinen hohen Anteil am Portfolio der HNWI. Aber es lässt sich ein zunehmendes Interesse konstatieren. Die Aufmerksamkeit stieg im Laufe des Jahres 2017 und erreichte im Hinblick auf die Marktkapitalisierung ihren Höhepunkt früh im Januar 2018.

So haben 29 Prozent der Befragten weltweit ein hohes Interesse und 26,9 Prozent sagen, sie seien „etwas interessiert“. Das Renditepotenzial und die Wertanlage von Kryptowährungen weckt das Interesse insbesondere bei den unter 40-jährigen Anlegern (71,1 Prozent). Sie möchten dazu von ihrem primären Vermögensverwalter besser informiert werden. Bei den über 60-jährigen sind dies lediglich 13 Prozent der Anleger.

Auf Seiten der Vermögensverwaltungsunternehmen scheint das Verhältnis zu Kryptowährungen ambivalent zu sein: Nur 34,6 Prozent der weltweiten HNWI berichten, dass sie überhaupt Informationen zu Kryptowährungen von ihrem Vermögensverwalter erhalten haben.

Markteintritt der BigTechs erwartet

Auch wenn zum momentanen Zeitpunkt ein breiter weltweiter Eintritt der BigTech-Unternehmen in die Vermögensverwaltung ungewiss ist, bereiten sich Vermögensverwalter dennoch darauf vor.

Knapp drei Viertel der interviewten Firmen investieren in den kommenden 24 Monaten selbst in innovative Technik wie intelligente Automation oder künstliche Intelligenz.

Die wahrscheinlichste Form für einen Markteintritt der BigTechs dürfte im Aufbau von Partnerschaften liegen. Zum einen in Form von Whitelabeling der Produkte und Dienstleistungen der oder des Partners oder zum andern durch Modelle, die den Vermögensverwaltungsunternehmen Back- und Middle-Office-Lösungen bereitstellen.

Infografik: Trends und Entwicklungen im Wealth Management

Die folgende Infografik stellt einige der Ergebnisse der Studie und damit die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Markt für Wealth Management 2018 dar:

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Infografik: Entwicklungen im Markt für Wealth Management 2018

Trends und Entwicklungen im Markt für Wealth Management 2018.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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